Die erste E-Zigarette

Rauchen war einst ein fester Bestandteil des Alltags. Als erste Bedenken gegen das Rauchen auf kamen, meldete der Amerikaner Herbert A. Gilbert das Patent zur ersten E-Zigarette an. Das Bewusstsein für Gesundheit war allerdings bei weitem nicht so ausgeprägt wie heute und so fand die E-Zigarette zunächst keinen Zuspruch. Mehrere Jahrzehnte musste die E-Zigarette auf ihr Come-Back warten.

Das Come-Back der E-Zigarette

2003 entwickelte ein Pharmazeut aus China einen neuen Verdampfer. Diese E-Zigarette war einer handelsüblichen Filterzigarette nachempfunden. Das neue Modell der E-Zigarette bot wie heutige E-Zigaretten auch die möglichkeit Nikotinhaltiges Liquid schadstofffrei zu konsumieren. Das Produkt des Unternehmens “Golden Dragon Holdlings” kam so gut an, das sich die Firma schon bald auf die Produktion ihrer neuen Errungenschaft konzentrierte.

Die E-Zigarette im Wandel

Einer Innovationsträger der E-Zigarettenproduktion revolutionierte die E-Zigarette. Das chinesische Unternehmen Joyetech gab 2008 zwei Modelle in die Produktion, welche bis heute die technische Grundlage für viele E-Zigaretten darstellen. Diese E-Zigaretten waren nicht nur leicht bedienbar, einfach nachfüllbar, zuverlässig und leistungsstark, sondern hatten auch eine komplett andere Form. Auch die Aufteilung entsprach der heutigen Grund-Anordnung: Akkuträger, Mundstück und Tank waren bereits hier vorhanden.

Die Trendwende der E-Zigarette

In den Jahren 2008 bis heute entdecken viele weitere namhafte Hersteller das gebiet der E-Zigarette für sich. Es war abzusehen, dass sich immer mehr Menschen für den Konsum von schadstofffreien Liquids interessieren würden. Bis heute sind vor allem Produzenten aus China sehr erfolgreich am Markt. So sind zum Beispiel die Modelle der Firmen Smoktech, Kangertech, iJoy, Eleaf und Aspire in vielen guten Dampf-Shops zu finden.

Aller Anfang ist schwer

Der internationale Verkauf der E-Zigarette gestaltete sich zunächst schwierig. Durch die Politik und Justiz wurde dem Vertrieb der E-Zigarette ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt. 2009 wurden in den USA beispielsweise mehrere Lieferungen von E-Zigaretten beschlagnahmt. Kritik zur E-Zigarette hagelte es hier auch von den nationalen Gesundheitsbehörden. Wissenschaftler konnten bisher allerdings keine Schäden durch das dampfen mit E-Zigaretten feststellen. Ebenfalls ist bis heute kein Fall bekannt in dem ein Mensch durch das dampfen von E-Liquids ernsthaft erkrankt oder gar gestorben wäre.

Immerhin, hierzulande ist der Vertrieb von E-Zigaretten mittlerweile problemlos möglich. Auch fallen E-Zigaretten nicht unter das Nichtraucherschutzgesetz, da es nun mal keine Zigaretten sind. Dennoch machen einige Unternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Bahn von Ihrem Hausrecht gebrauch und verbieten das Dampfen von E-Zigaretten in ihren Räumlichkeiten.

In Europa hatte es die E-Zigarette schwer. Viele schlecht recherchierte Artikel und der Einfluss der Tabaklobby führten zunächst zu einer ablehnenden Haltung gegenüber von E-Zigaretten. Erst als sich die britische Gesundheitsbehörde sich umfangreich mit der E-Zigarette beschäftigte, stieg das europäische Vertrauen in die E-Zigarette wieder. Die Behörde kam zu dem Schluss, dass durch das Dampfen mit einer E-Zigarette 95% weniger Schadstoffe als beim Rauchen einer herkömmlichen Zigarette aufgenommen werden. Auch die Gefahr des passiven Dampfens sei laut des britischen Gesundheitsministeriums ausgeschlossen.

Die heutige E-Zigarette

Der Markt heute ist im Vergleich zu früher deutlich breiter geworden. Für so gut wie jeden Dampftypen sind inzwischen meist mehrere Modelle vorhanden, um den individuellen Dampfgenuss möglich zu machen. Zahlreiche Starter-Sets ermöglichen einen schnellen und meist unkomplizierten Einstieg ins Dampfen. Auch wer sich in sachen Dampfen weiterentwickeln möchte, sieht hier wenige gesetzte Grenzen. Systeme, bei denen Akkuträger und Tank getrennt voneinander verwendet werden können, erfreuen sich heutzutager großer Beliebtheit.

Nahezu alle Komponenten zum Dampfen können heutzutage bereits fertig gekauft werden und ersparen so jegliche fummelei. Menschen welche sich schon länger mit dem Dampfen von E-Zigaretten beschäftigen entscheiden sich häufig dazu Selbstwickler zu werden und tauchen somit noch tiefer in die Materie ein. Dies ermöglicht oftmals einen speziellen Dampfgenuss welcher durch fertige komponenten in der Regel nicht erreicht werden kann.

Die Zukunft der E-Zigarette

Die Entwicklung von E-Zigaretten ist wie in vielen anderen Branchen auch ein fortlaufender Prozess. Derzeit ist hier noch kein Ende abzusehen. Neben neuen Verdampferköpfen und Coils wird ebenfalls an der Benutzerfreundlichkeit gefeilt. Inzwischen können bereits viele Systeme über ein einfaches Farbdisplay gesteuert werden. Zunehmend ist es auch möglich die E-Zigarette immer weiter an persönliche Bedürfnisse anzupassen und so ein optimales Dampferlebnis zu ermöglichen. Egal wie sich die E-Zigarette in der Zukunft noch verändern wird ist wohl eines ganz klar: Die E-Zigarette erfreut sich immer größerer beliebtheit und ist wohl auch bald in Deutschland in aller Munde.

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1 Kommentar
  1. Sehr schön mal so einen Überblick über die E-Zigarette zu lesen, wirklich interessant, danke!

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